Festgeld: Eine sichere Anlage
Wer sein Geld nicht täglich braucht, sollte es in schlechten Zeiten möglichst sicher und zu guten Konditionen anlegen. Die Möglichkeiten, Geld anzulegen, sind vielfältig. Sie unterscheiden sich in der Höhe der Zinsen, die man bekommt und vor allem in der Sicherheit der Anlageform. So können Aktien enorme Gewinne bringen, ebenso aber für große Verluste sorgen wenn der Kurs mal wieder abrutscht.
Besonders beliebt bei vielen Anlegern ist daher das Festgeld. Festgeldkonten bieten im Vergleich zu anderen Anlageformen viele Vorteile. Allen voran natürlich den Aspekt der Sicherheit.
Festgelder unterliegen anders als andere Anlageformen keinen Kursschwankungen, was gerade im Moment sehr attraktiv ist. Über einen relativ kurzen Zeitraum hinweg bekommt man einen vorher festgelegten Zinssatz. Zwar sind die Zinsen beim Festgeld relativ niedrig, doch sind auch geringe Erträge besser als hohe Verluste an der Börse. Das macht Festgeld gerade in schlechten und bewegten wirtschaftlichen Zeiten zu einer günstigen Anlageform. Kleiner Nachteil: Beim Festgeld bleibt der Zins immer gleich, auch bei ansonsten steigenden Zinssätzen. Dadurch kann unter Umständen Rendite verloren gehen. Dafür liegt das Geld aber auch sicher und gebührenfrei: Anders als bei anderen Anlageformen fallen beim Festgeld keine Gebühren an, wie sie zum Beispiel bei aktiengestützten Geldanlagen oder bei Fonds entstehen.
Mittlerweile haben einige Direktbanken den Makel der geringen Zinsen beseitigt und bieten auch für Festgeld attraktive Zinsen. Dabei gilt: Je länger die Laufzeit, desto höher die Zinsen. Bevor man sich auf einen Anbieter festlegt, sollte man also immer die Festgeld Konditionen prüfen, die die verschiedenen Banken im Angebot haben. Auch die Höhe der Mindesteinlage ist von Bank zu Bank verschieden und kann zwischen 2.500 und 25.000 Euro liegen.
Festgeldkonten lassen sich bequem im Internet eröffnen. Auch den Vergleich zwischen den einzelnen Direktbanken kann man gut von zuhause aus machen.